Alles begann Ende Februar 2016, als ich, Christian, den Blog ehemaliger Teilnehmer des Baltic Sea Circle im Internet entdeckte. Ich habe jeden Blogeintrag verschlungen, jedes Bild studiert und die Kommentare gelesen.
7500 km mit einem über 20 Jahre alten Auto durch West-Skandinavien ans Nordkap und über die Baltischen Staaten im Osten zurück nach Hamburg. Und das Ganze für einen guten Zweck!
Was muss das wohl für ein Abenteuer sein?
Wer würden denn so einen Blödsinn mit mir machen?
… mein Bruder Simon !!!
Kurz darauf hatte er eine Nachricht auf seinem Handy.
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten.
Natürlich sind wir dabei.
Kurz darauf schickten wir uns die diverse Fahrzeug Angebote von mobile und autoscout24 zu, durchstöberten KFZ-Foren und machten Besichtigungstermine für Fahrzeuge aus.
Und wir waren erfolgreich! Wir haben hatten nun unseren Rallye-Wagen.
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Nun sind zehn Jahre vergangen.Zehn Jahre, in denen wir alle ein Stück älter und vielleicht auch ein Stück weiser geworden sind. Das Leben ist weitergezogen – und wir mit ihm. Aus Freunden wurden Eltern, neue kleine Persönlichkeiten bereichern heute unsere Familien als Kinder, Nichten und Neffen. Aus Träumen wurden Häuser und Wohnungen, aus Plänen wurde Alltag. Und unser treuer Begleiter, der damals jede Kurve und jedes Abenteuer mit uns teilte, ist inzwischen nicht mehr unter uns.
Das Leben hat uns viel geschenkt – aber auch viel Zeit genommen.
Und mit jedem Jahr, das vergeht, werden die Erinnerungen an diese außergewöhnliche Reise ein kleines bisschen blasser. Die schlaflosen Nächte, die endlosen Straßen, das gemeinsame Lachen, die spontanen Entscheidungen, die verrückten Ideen und all die Momente, die damals selbstverständlich schienen, verwandeln sich langsam in Geschichten, die man sich gegenseitig erzählt. Geschichten, bei denen man manchmal innehält und sich fragt: War das wirklich alles so?
Eines Abends saßen wir wieder zusammen. Wie so oft schweiften unsere Gespräche zurück in diese Zeit. Wir philosophierten über alte Abenteuer, lachten über längst vergessene Anekdoten und schwelgten in Erinnerungen.
Und irgendwann stand sie im Raum – diese eine Frage:
Wäre das noch einmal möglich?
Noch einmal einfach losfahren. Noch einmal dieses Gefühl von Freiheit erleben. Noch einmal gemeinsam unterwegs sein.
Natürlich ist heute vieles anders. Der Alltag ist voller Verpflichtungen, die Kalender voller Termine und freie Zeit kostbarer denn je. Man verschiebt Pläne auf später.
Aber wann ist eigentlich später?
Dann fiel der Blick auf den Kalender.
2027.
Zehn Jahre nach unserer ersten großen Tour.
Vielleicht ist das kein Zufall. Vielleicht ist genau das der richtige Moment, die Geschichte weiterzuschreiben.
TO BE CONTINUED…